grand to grand ultra – mein jahreshighlight 2015

Grand to Grand Ultra logo

Vom 20.-26.09.2015 werde ich beim Grand2Grand Ultra, meinem Jahreshighlight in den USA an den Start gehen.

Warum ist der Grand to Grand Ultra mein Jahreshighlight ?

Wie schon letztes Jahr der Marathon des Sables ist auch der G2G-ultra ein Selbstversorger-Lauf in 6 Etappen..
Diese 6 Etappen müssen in 7 Tagen bewältigt werden. Warum 7 Tage ? Weil wir für die sogenannte „Lange Etappe“ über 84 km am dritten Tag 2 Tage Zeit haben.
Der Lauf startet am Grand Canyon, dann geht es Richtung Zion National Parc und die Strecke endet nach 270 Kilometern im Bryce NP am Grand Staircase.
Die Strecke wird uns durch Canyons, über Gipfel, durch Täler, über Wiesen und teilweise durch die Wüste führen.

Grand to Grand Ultra - Course -Map

Die Strecke verteilt sich dabei auf 6 Etappen von unterschiedlicher Länge und in sehr unterschiedlichem Gelände.
Die genaue Streckenführung wird vorab nicht bekanntgegeben. Lediglich die Etappenlängen und das Höhenprofil sind bekannt um eine Orientierung zu geben.
Das Roadbook mit weiteren Informationen bekommen wir leider erst direkt vor dem Start.

Grand to Grand Ultra - stage table

Damit die Woche nicht zu „einfach“ wird, haben die Veranstalter noch etwa 5600 Höhenmeter im Aufstieg und 4600 Höhenmeter im Abstieg in die Strecke gepackt und als Bonus den Zieleinlauf der letzten Etappe auf 2639 m gelegt. Die Zugspitze, zum Vergleich, hat eine Höhe von 2962 Metern.
Der Grand to Grand Ultra ist also nicht nur mein, sondern ein echtes Jahreshighlight.

2015-08-19 12_55_43-Grand to Grand Ultra -Elevation profile

Warum tue ich mir das alles an ?

270km mit 5500 Höhenmetern und mit ca. 10kg Gepäck bei teilweise extremer Hitze durch den Wilden Westen.
Nicht mal etwas zu essen bekomme ich während der Woche. Der Schlafsack, meine komplette Verpflegung, Ersatzkleidung, Schlafmatte usw. usw. muss in oder an den Rucksack und von mir die ganze Zeit getragen werden. Mehrmals am Tag bekomme ich zwar 1,5 Liter Wasser, nach Ende der jeweiligen Etappe dann 4,5 Liter, das war’s.
Ein Bett oder Duschen gibt es auch nicht. Dafür im Zielbereich ein Zelt für jeweils ca. 10 Teilnehmer und notfalls ärztliche Hilfe, die ich hoffentlich nicht in Anspruch nehmen muss.
Außerdem Kosten für Startgebühr, Ausrüstung , An- und Abreise und Verpflegung im mittleren 4-stelligen Bereich.
Alles nicht wirklich gute Argumente an so einem Lauf teilzunehmen.

Was also ist der Grund warum ich trotzdem starten werde ?

Das Naturerlebnis in einer gigantischen Landschaft und die Möglichkeit an Orte zu kommen die „normale Touristen“ nie sehen werden.
Hoffentlich eine nette Camp-Gemeinschaft zwischen den Läufern und viele neue internationale Bekanntschaften.
Die Möglichkeit mit meiner Spendenaktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS etwas Gutes zu tun.
Und natürlich Last but not Least der buckle !!! Was in Europa die Medaillen sind, sind bei Ultra-Läufen in den USA die buckles.
Und bis jetzt habe ich noch keinen. Der Grand to Grand ultra ist also nicht nur mein Jahreshighlight sondern auch eine sehr gute Gelegenheit für den ersten buckle.

2015-08-19 12_56_29-Grand to Grand Ultra - buckle

Wird also höchste Zeit 🙂

Wenn du Fragen oder eigene Erfahrungen zum G2G ultra hast würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Falls du selbst starten willst wäre es nett wenn du mir eine email an contact@pedestrian. de schicken würdest. Ich beantworte dann auch gerne noch weitere Fragen.

4 thoughts on “grand to grand ultra – mein jahreshighlight 2015

  1. Rene

    Hi Tommy,
    alles klar bei dir? hier ist es saukalt und alles wie immer. Wenn ich dein Blog lese, amusierst du dich ja ganz gut da drüben. Hört sich echt spannend an. ich habe noch etwas schönes zum entspannten Hörgenuss für dich ausgegraben. Vielleicht hast du ja irgendwie die Möglichkeit mal rein zu hören. https://www.youtube.com/watch?v=KqdyaEajUa8. kannst du auch als Audiofile runterladen.

    gruß, und weiterhin viel Spaß.

    1. ThomasThomas Post author

      Hi Rene,

      Gruß zurück. Bis jetzt ist es noch Spaß. Training wird jetzt jeden Tag weniger. Kalt ist es hier definitiv nicht. Selbst auf 2000 Metern heute noch 35 Grad.
      Gruß
      Thomas

  2. Pingback: Ein Kilo weniger Ballast beim Marathon des Sables. So geht’s ! - pedestrian.de

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