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G2G ultra – Tag 4 – Der Tag nach der langen Etappe


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Ruhetag oder noch unterwegs ?

Bei den Etappenläufen ist fast immer am dritten oder vierten Tag eine lange Etappe eingebaut. Beim G2G ist diese 85 Kilometer lang. Dafür haben die Läufer 34 Stunden Zeit.

Wer die Etappe früher hinter sich bringt, hat die restliche Zeit frei. Für die Topläufer kann das dann schon mal 17 Stunden mehr an Pause bedeuten als für die letzten Läufer. Dafür haben die dann fast alle irgendwo an einem der letzten Checkpoints geschlafen.

Regeneration für Körper und Geist

 Was tut man an so einem Tag, wenn man nur sehr wenig zu essen hat ?
Schlafen, regenerieren, einfach nichts z.B..
Das Leben im Camp verläuft an so einem Tag sehr ruhig.
P1040424 Fast alle kochen, schlafen, dösen oder warten auf weitere Mitbewohner aus ihrem Zelt, die noch auf der Strecke sind. Aber nicht alle sind inaktiv. Einer der Läufer aus Japan, der uns allen schon durch seine sehr individuelle japanische Laufkleidung aufgefallen war hatte wirklich in seinem Rucksack einen Drachen bis hierher mitgeschleppt und ließ seinen Drachen steigen, als der Wind günstig war. Kurios aber eine nette Abwechslung.
P1040409 Generell sind diesmal einige sehr interessante Charaktere im Feld der Läufer und Läuferinnen unterwegs und die Laufbekleidung ist sehr individuell, was dem Rennen einen zusätzlichen Charme gibt.
Als ich später am Tag dann ein Stück vor dem Ziel bin um Fotos zu machen habe ich Chris aus den USA getroffen, der gerade auf seinen letzten Metern der langen Etappe ist. Da er so lange unterwegs war, ist er schon wieder voll in der Mittagshitze, die wie jeden Tag, bei deutlich über 30 Grad lag. Er ist nicht zu beneiden.
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Edda

Kurze Zeit später ist auch Edda aus Deutschland im Ziel. Mit 71 Jahren zeigt sie einigen anderen Läufern, wie man so einen Rennen souverän bestreitet und zu Ende bringt. Matthias aus Österreich (der spätere Sieger der Challenge) ist nicht ihr Bodyguard. Und er hat ihren Rucksack erst hinter der Ziellinie getragen. 😉P1040429Heute ist auch etwas mehr Zeit um sich mal den eMails an die Lieben zuhause zu widmen. Dementsprechend groß ist der Andrang an den 2 Notebooks im Cyber Tent. Trotzdem ist die Stimmung sehr entspannt. Alle sind froh über die Pause und die Möglichkeit sich mit den neuen Freunden etwas länger zu unterhalten.P1040430Da das Wetter wieder super ist, haben wir den ganzen Tag perfekte Sicht auf den Zion National Park. Ein Traum !!
Die meisten Läufer ziehen es aber trotzdem vor zu dösen anstatt sich die Umgebung länger anzusehen. Regeneration ist wichtig. Für alle, die noch im Rennen sind stehen noch drei Etappen an.P1040434 Interessante Charaktere hatte ich weiter oben geschrieben. Das trifft auch auf unseren bestgekleideten Läufer, Olle aus Taiwan, zu. Er hat sich extra aus Funktionsfaser einen Anzug nähen lassen und läuft bzw. geht die ganze Strecke im Hemd, Anzughose und Krawatte. Gegen die Sonne hat er noch einen passenden Schirm dabei.
P1040449Very stylish !

Für die Camp Crew und die Strecken Crew ist der zweite Tag der langen Etappe ein eher ruhiger Tag. Kein Camp Um- oder Abbau heute. Die meisten Volunteers haben heute frei und sind zum Teil beim Canyoning oder Trekking oder ruhen sich auch mal aus.P1040453

Die wahren Helden

Am späteren Nachmittag kommen auch endlich die letzten Läufer im Ziel an. Nach einer Durchsage haben sich alle die noch können und wollen im Ziel eingefunden um den Neuankömmlingen einen würdigen Empfang zu bereiten.
Auch das ist eine schöne Tradition bei Etappenrennen. Jeder der ins Ziel kommt ist ein Held und wird gefeiert. Die Zeit ist für die meisten Läufer Nebensache. Es zählt das Landschaft- und Gruppenerlebnis und der Sieg über sich selbst.
Für mich sind die Läufer, die auf der langen Etappe teilweise mehr als 15 Stunden nach der Spitze ins Ziel kommen die wahren Helden, da sie viel länger unterwegs sind und gleich zweimal durch die Mittagshitze müssen. Hut ab !!!P1040472

Abendprogramm und ein paar Überraschungen

Gegen Abend gibt es dann eine oder bessergesagt drei Überraschungen. Innerhalb von Sekunden verwandelt sich die Ruhe im Camp in eine Betriebsamkeit wie in einem Ameisenhaufen. Colin kündigt an, dass es für alle im Camp eine Dose Cola gibt. Nach 4 Tagen ohne kalte Getränke belebt alleine die Ankündigung eines Kaltgetränks die das Camp schon deutlich. Für uns Europäer ist es schon unangenehm tagelang warmes Wasser oder Mineraldrinks trinken zu müssen. Für die Amerikaner, die es gewohnt sind an jeder Ecke eine Ice-Machine zu haben, ist es sicher doppelt hart.P1040485Doch das ist nicht alles. Wer Lust hat kann sich heute am Lassowerfen auf ein Gestell, mit Kuhkopf, versuchen. Tommy Chen, der Gesamtführende aus Taiwan macht sogar hierbei eine gute Figur.
Dann bekommen wir sogar noch Livemusik von einem Duo aus der Gegend. Eine Mischung aus Country und Klassikern schließen das Unterhaltungsprogramm ab.P1040494Dieser Tag endet früh. Schon mit Einbruch der Dunkelheit wird es heute ruhig im Camp. Es wird für alle Zeit noch etwas für die Erholung zu tun. Fast alle die noch im Camp sind werden morgen früh auf die vierte Etappe gehen. Und die wird wieder einiges an Kraft brauchen.

Time to say goodbye

Für mich wird das Abenteuer Grand to Grand Ultra 2015 leider morgen schon viel zu früh enden. Ich werde mir noch die ersten drei Checkpoints der vierten Etappe ansehen können. Dann wird es für mich zurück nach Kanab gehen, wo ich in drei Tagen die ausgehungerten Finisher wieder zum Award Dinner treffen werde.

Die nächsten Tage werde ich in einem Motel anstatt in einem Zelt wohnen und mir die Gegend um Kanab etwas genauer ansehen.
Anders als geplant aber ich werde das Beste daraus machen.

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