Mein privater Zugspitzlauf – Top of Germany (2964m)


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Am Samstag wurde der härteste Marathon Deutschlands, „Rock the Top of Germany“ im Rahmen des planB-Laufwochenendes in Ehrwald (in Österreich) gestartet. Heute nur ein Tag später dann mein privater Zugspitzlauf. Die Strecke Mein privater Zugspitzlauf - Berg und Wolkensollte von Ehrwald über einige Steigungen bis hinauf auf die Zugspitze führen. Leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt und die Teilnehmer durften wegen tiefhängenden Wolken und Nebel auf der Strecke sowie Regen im oben Streckenabschnitt nur bis zum Sonnalpin auf 2562m laufen. Der letzte Streckenabschnitt vom Sonnalpin zum Zugspitzgipfel ist so anspruchsvoll (sehr steiles Geröllfeld und ungeschützter Steig im Fels), dass es zu riskant gewesen wäre bei Temperaturen um die Null Grad, starkem Wind und Regen ausgekühlte Läufer auf den vereisten Schlussanstieg zu schicken. Die Veranstalter haben zum Glück aus dem Drama beim Zugspitzextremberglauf vor einigen Jahren gelernt.

Mein privater Zugspitzlauf. Was hat das alles mit mir zu tun ?

Samstag hatte ich keine Zeit und auch nicht wirklich Mein privater ZUgspitzlauf - in den WolkenLust für einen Wettkampf. Auf die Zugspitze wollte ich an diesem Wochenende trotzdem. Also bin ich erst am Sonntag nach Ehrwald gefahren, habe mein Auto um 05:00 Uhr an der Talstation der Ehrwalder Zugspitzbahn geparkt und mich mit meinem MTB auf den Weg zur 5 km entfernten Talstation der Ehrwalder Almbahn gemacht. Dabei kam ich im Ortszentrum von Ehrwald am noch verwaisten Zielbereich des nächsten Laufevents vorbei. Im Rahmen des Berglaufwochenendes in Ehrwald sollte sonntags dort der Halbmarathon über die Hochthörlehütte (1859m) sein Start und Ziel haben. Der Countdown an der Zieluhr zeigte Mein privater Zugspitzlauf - Am Gatterlnoch 50 min bis zum Start an. Mein Gedanke war nur…. Beneidenswert wenn man erst „so spät“ also um 6 Uhr loslaufen muss…. Für mich galt es nur noch das MTB an der Talstation zu parken. Mit 3Liter Wasser und kompletter Notausrüstung wie Rettungsdecke, Regenjacke usw. startete dann um 05:25 Uhr mein p Zugspitzlauf.
Von der Talstation der Ehrwalder Alm Bahn ging es im ersten Licht des Tages über weitgehend breite Fahr- und Wanderwege zur Ehrwalder Alm und von dort weiter zur Hochfeldern Alm. Das Wetter war bewölkt aber zum Glück ohne Regen und ab und zu konnte ich trotzdem Teile des imposanten Mein privater ZUgspitzlauf - Schafe, die BergbewohnerWettersteinmassivs sehen. Ab der Hochfeldern Alm wurde der Weg schmäler und technischer ohne wirklich anspruchsvoll zu werden. Anspruchsvoll bezieht sich natürlich nur auf den Untergrund denn bergauf geht es bis auf ein paar Ausnahmen stetig. Ein paar Gämsen zogen es vor ihr Frühstück zu unterbrechen und mich lieber aus sicherer Entfernung zu beobachten. Bis zum Gatterl, der Grenze zwischen Österreich und Deutschland ging es weiter über teilweise schmale Wege in Weidegebiet und auch über Geröllpassagen. Langsam bekam ich einen Eindruck wie das Wetter beim Marathon am Vortag gewesen Mein privater Zugspitzlauf - die Sonne bricht durch die Wolkensein musste. Ich lief in einer Wolke. Das bedeutete, dass es plötzlich richtig kalt wurde, die Sicht nur noch minimal war und der Boden in den Gefällstücken sehr rutschig wurde. Wieder mal zeigte sich, dass meine Trailschuhe, die Salomon Speedcross auf nassen Steinen eine echte Katastrophe sind. Direkt vor dem Gatterl dann das erste seilversicherte Stück Steig. Netterweise gab es fast überall noch die orangenen Pfeile vom Marathon am Vortag auf dem Boden. Das erleichterte es deutlich im Nebel den Weg zu finden. Ab dem Gatterl wurde es dann nochmal etwas technischer und felsiger und ging auch einige Höhenmeter nach unten. Ein Mein privater ZUgspitzlauf - Nähe Knorrhüttefelsiger Trail der sich ständig änderte und volle Konzentration erforderte. Da der Nebel immer noch sehr dicht war konnte ich das Glockengeräusch erst gar nicht einordnen. Für Kühe war das Gelände zu felsig. Kurz danach war ich schlauer und stand mitten in einer wenig beeindruckten Schafherde. Scheinbar sind die Schafe hier an Besucher gewöhnt. Eins von ihnen ließ sich nur durch einen leichten Klaps mit einem meiner Stöcke zu etwas höherem Tempo motivieren. Zwei Kilometer und zwei Schafherden weiter rissen die Wolken dann endgültig auf und ich hatte einen traumhaften Blick Richtung Knorrhütte und Zugspitze. Mein privater Zugspitzlauf - WegmarkierungDazu glitzerte der Morgentau auf dem Gras. Ein Traum. Es hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon gelohnt so früh aufzustehen. Und es lag noch ein ganzes Stück Strecke vor mir. An der mittlerweile wieder in Wolken versunkenen Knorrhütte mit ihrem lawinensicheren Dach endete dann auch der Parcours durch die Felsen und auch das Gelände in dem Schafe noch Futter finden konnten. Der Weg wurde ab hier Richtung Sonnalpin nochmal deutlich steiler. Entschädigt wurde ich aber durch die immer bessere Aussicht und den Kommentar eines Wanderers „Bist du noch von gestern vom Marathon übrig ?.“. Über Serpentinen ging es immer weiter nach oben. Sogar das Zugspitzhaus war jetzt schon zu sehen. Vom Mein privater Zugspitzlauf - Am SonnalpinZugspitzlauf vor einigen Jahren wusste ich aber, dass das trügerisch ist. Ich hatte noch ein gutes Stück und einige Höhenmeter vor mir. Bevor ich dann wirklich am Sonnalpin ankam gab es noch ein wildes auf und ab und sogar ein paar kleine Schneefelder die die Hitze der letzten Wochen überlebt hatten durfte ich noch queren. Eine große Gruppe Wanderer schien netterweise etwas mehr von meinen Tempo bergauf beeindruckt zu sein als die Schafe vorher und sie motivierten mich nochmal. Am Sonnalpin war dann kein Wölkchen mehr über mir zu sehen. Strahlende Sonne, Bergwelt und Ruhe. Perfekte Bedingungen für den Mein privater Zugspitzlauf - die Wetterstation an der ZugspitzeSchlussanstieg. Die letzten 400HM vom Sonnalpin zum Zugspitzgipfel sind schon etwas Besonderes. Erst gibt es ca. 100HM grobes Geröll kombiniert mit extremer Steigung. Vor einigen Jahren beim
Zugspitz Extremberglauf haben wir hier alle ziemlich gelitten. Durch die Steigung und das nachrutschende Geröll hat man auf diesem Stück das Gefühl kaum vorwärts zu kommen. Bei einem Rennen (oder einer Wanderung) auf die Zugspitze sollte man sich für diesen letzten Abschnitt noch genügend „Körner“ aufheben. Diesmal hatte ich es zum Glück nicht ganz so eilig, wusste, was auf mich zukommen würde, hatte mein Stöcke Mein privater Zugspitzlauf - Steig am Gipfeldabei und noch ein paar „Körner“ übrig. Auf das Geröllstück folgt dann als Finale ein felsiger und teilweise ziemlich ausgesetzter Steig mit wirklich traumhafter Aussicht. Es lohnt sich auch von der Zugspitze ein paar Höhenmeter nach unten zu wandern um einen Eindruck von der Aussicht auf dem Steig zu bekommen. Beim Zugspitzlauf z.B. merken immer wieder Läufer, dass sie nicht schwindelfrei sind… Ein Traumjob für die Bergwacht die Läufer dann irgendwie durch gutes Zureden und Sicherung dazu zu bringen, dass sie Mein privater Zugspitzlauf - Blick über den Gratirgendwie doch noch den Weg bis zum Gipfel schaffen. Dazu muss man wissen, dass Höhenangst die Geschwindigkeit eines Läufers von einer Sekunde zur anderen auf das Tempo eines störrischen Esels reduzieren kann. Für die betroffenen Personen ist das sicher kein Spaß und für die Helfer eine echte Herausforderung. Im Gegensatz zu den Marathonläufern am Vortag durfte ich bei perfekten Bedingungen über den Steig bis zum Gipfelterrasse hinauf. Auf den letzten Metern waren die Sicherungsseile teilweise noch waagrecht vereist da sich aus dem noch im Schatten liegenden Höllental Kaltluft über den Grat wälzte. Am Gipfel angekommen Mein privater Zugspitzlauf - Rauhreifkonnte ich in den ungenutzten Zielbereich vom Vortag (vermutlich als Erster) einlaufen und wurde von meiner Schwägerin und meinem Bruder mit einer Zugspitz-Goldmedaille empfangen. Die Beiden waren zum Sonnenaufgangsfrühstück um 5:00 Uhr mit der Bergbahn hochgefahren. Leider war beim Sonnenaufgang der Gipfel noch in Mein privater Zugspitzlauf - GipfelbebauungWolken. Als ich dann oben war war die Aussicht  traumhaft und wir waren uns einig, dass das ein guter Start in den Sonntag war. Und fast der ganze Tag lag noch vor uns ☺. Leider hat die Talfahrt dann 27,50€ gekostet, was die Freude bei mir wieder etwas getrübt hat. Mein privater Zugspitzlauf war trotzdem ein voller Erfolg.Mein privater Zugspitzlauf - Fast geschafft

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